Verkehrsuntersuchung

Im Rahmen der Planung B 26n wurden bereits einige Untersuchungen und Gutachten erstellt.
Für den Ausbau der B 26n einbahnig-zweistreifig mit abschnittsweisen Überholfahrstreifen wurde für die anstehenden Planungsphasen ein aktuelles Verkehrsgutachten erstellt (Mai 2019).

Um Infrastrukturmaßnahmen zu untersuchen und beurteilen zu können, werden in der Regel computergestützte Verkehrsmodelle herangezogen.

Im nachstehenden Video wird der Einsatz, die Erstellung und das Ergebnis eines Verkehrsmodells erklärt.

In der Verkehrsuntersuchung für den Neubau der B wurde ein Verkehrsmodell erarbeitet. Mit dessen Hilfe werden die verkehrlichen Wirkungen der B 26n in Bezug auf das überörtliche Straßennetz sowie die sich einstellenden Belastungsveränderungen ermittelt. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Untersuchung der verkehrlichen Wirkungen, die sich durch die vier Planungsabschnitte ergeben.

Grundlage des Verkehrsmodells stellt der Durchschnittlich Tägliche Verkehr (DTV) dar.
Diese Kenngröße wird generell für Verkehrsuntersuchungen herangezogen und als Querschnittsbelastung (Belastung auf der Straße, Hin- und Rückrichtung in Summe) auf den zu beurteilenden Streckenabschnitt angegeben. Neben der gesamten Verkehrsmenge Kraftfahrzeuge pro 24 Stunden (Kfz/24h) wird auch der Schwerverkehr pro 24 Stunden (Kfz über 3,5t, SV/24h) angegeben.

In den Verkehrsmengenkarten werden die DTV-Werte der einzelnen untersuchten Straßenzüge angegeben.

Die Strichstärken werden hierbei entsprechend der Verkehrsmenge dargestellt.

Mit Hilfe dieser Karten können einzelne Straßenabschnitte in Bezug auf ihre Verkehrsbelastung schnell erfasst und in Relation zu anderen Straßenabschnitten gestellt werden. Es werden schnell wichtige Verkehrsachsen ersichtlich.

Karte der Verkehrsuntersuchung

Status Quo 2015

Prognosebezugs­fall PBF 2035

Planfall „BA 1“

Planfall „BA 2“

Planfall „BA 3“

Planfall „BA 4“

Status Quo 2015

Im Status Quo 2015 werden die Verkehrsmengen im Jahre 2015 aufgezeigt.

Dieses Jahr stellt das Analysejahr dar.

In der Modellerstellung wurden neben den Informationen der bereits vorhandenen Untersuchungen und Gutachten, z.B. Inhalte der Landesverkehrsmodelle Bayern und Hessen und die Erhebungsergebnisse der amtlichen Straßenverkehrszählungen, Dauerzählstellen, Sonderverkehrszählungen und Befragungen berücksichtigt.

Dadurch konnte ein detailliertes Analyseverkehrsmodell erstellt werden, welches die Basis für die weiteren Verkehrsmodellrechnungen bildet.

Die Verkehrsmengen des Status Quo 2015 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Prognosebezugsfall PBF 2035

Im Prognosebezugsfall 2035 werden die Verkehrsmengen im Jahre 2035 dargestellt.
Das Jahr 2035 ist der zum jetzigen Zeitpunkt für alle Planungsprojekte zu untersuchende Prognosehorizont. Durch die Betrachtung im einheitlichen Prognosehorizont ist die Vergleichbarkeit gewährleistet.

In die Berechnung des Prognosebezugsfalls 2035 sind die allgemeinen Bevölkerungs- und Mobilitätsentwicklungen, kommunale Entwicklungen sowie wirtschaftliche und strukturelle Entwicklungen eingeflossen. Neben der für das Jahr 2035 ermittelten Verkehrsnachfrage wurde auch das Bezugsnetz den verkehrlichen Randbedingungen des Jahres 2035 angepasst. Der Prognosebezugsfall stellt die Verkehrsgrundlage für die Untersuchung der vier Planfälle dar.

Die absoluten Verkehrsmengen des Prognosebezugsfall PBF 2035 sowie die Belastungsdifferenzen zum Status Quo 2015 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Planfall „BA 1“

Im Planfall „BA 1“ werden die Verkehrsmengen im Jahre 2035 inkl. der verkehrlichen Wirkungen des ersten Bauabschnitts der B 26n dargestellt.

Der erste Bauschnitt beinhaltet den Neubau der B 26n im Abschnitt von der Anschlussstelle Arnstein-Ost bis zur Anschlussstelle Arnstein-West/Müdesheim (MSP 6).

Die absoluten Verkehrsmengen des Planfall „BA 1“ sowie die Belastungsdifferenzen zum Status Quo 2015 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Planfall „BA 2“

Im Planfall „BA 2“ werden die Verkehrsmengen im Jahre 2035 inkl. der verkehrlichen Wirkungen des ersten und zweiten Bauabschnitts der B 26n dargestellt.

Die ersten beiden Bauabschnitte beinhalten den Neubau der B 26n von Arnstein-Ost bis Karlstadt sowie den Zubringer Karlstadt.

Die absoluten Verkehrsmengen des Planfall „BA 2“ sowie die Belastungsdifferenzen zum Status Quo 2015 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Planfall „BA 3“

Im Planfall „BA 3“ werden die Verkehrsmengen im Jahre 2035 inkl. der verkehrlichen Wirkungen des ersten, zweiten und dritten Bauabschnitts der B 26n dargestellt.

Diese drei Bauschnitte beinhalten den Neubau der B 26n von Arnstein bis Karlstadt, den Zubringer Karlstadt sowie den Zubringer Lohr (BA 1) mit einer Verbindung zur St 2435 bei Wiesenfeld.

Bei der Betrachtung des dritten Bauabschnitts wird der 6-streifige Ausbau der A 7 zwischen dem Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck und dem Autobahnkreuz Biebelried mit berücksichtigt.

Die absoluten Verkehrsmengen des Planfall „BA 3“ sowie die Belastungsdifferenzen zum Status Quo 2015 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Planfall „BA 4“

Im Planfall „BA 4“ werden die Verkehrsmengen im Jahre 2035 inkl. der verkehrlichen Wirkungen des ersten bis vierten Bauabschnitts der B 26n dargestellt.

Alle vier Bauschnitte beinhalten den Neubau der B 26n von Arnstein bis zur A 3 westlich des Autobahndreiecks Würzburg-West, den Zubringer Karlstadt sowie den B 276-Zubringer Lohr mit einer Verbindung zur St 2435 bei Wiesenfeld.

Auch bei der Betrachtung des vierten Bauabschnitts wird der 6-streifige Ausbau der A 7 zwischen dem Autobahnkreuz Schweinfurt/Werneck und dem Autobahnkreuz Biebelried mit berücksichtigt.

Die absoluten Verkehrsmengen des Planfall „BA 4“ sowie die Belastungsdifferenzen zum Status Quo 2015 stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Die gesamte Verkehrsuntersuchung  kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: